Montag, Januar 02, 2006

no more bad habits

Eigentlich kann ich gute Vorsätze nicht ausstehen, aber es hat sich gezeigt, dass man sie - wenn man sie schon nicht einhält - wenigstens hinterher dazu benutzen kann, um sich noch schlechter zu fühlen, als man sich sowieso schon fühlt, weil man
a) etwas gemacht hat, was man eigentlich nicht machen wollte und
b) nicht einmal mehr so tun kann, als wäre es einem gar nicht so wichtig gewesen, ob mans macht oder nicht.
Deshalb hier meine beiden GUTEN Vorsätze für das eben begonnene Jahr und mein weiteres Leben:

1) Stop bleeding.
Weil man hinterher (oder währenddessen schon) ja sowieso nur feststellt, dass es eigentlich nichts gebracht hat und man außerdem noch die Arbeit hat, die Sauerei zu beseitigen.

2) Nicht um 2. Plätze kämpfen.
Weil es einem als Nummer 2 auch nicht gerade viel besser geht als als Nummer 26894715 und man ständig mit dem Gedanken leben muss, sein Herz EIGENTLICH selber festhalten zu müssen... und der Frage, ob man fester hätte zudrücken sollen, als klar war, dass das Herz allein nicht rational genug zum Überleben ist.
(aber an allen Prinzipien festhalten, wenn ein erster Platz drin ist -
und für immer Idealist bleiben)