Sonntag, Oktober 02, 2005

Back in Plastic

WAS für ein Wochenende!
Ich schätze... ich hab wirklich ein manische Phase.

So you don't wanna hear about my good day?
... God, it's been a lovely day
Everything's been going my way
I took out the trash today
And I'm on FIRE (Dresden Dolls)

Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, auf dem Oktoberfest (ICH! OKTOBERFEST!) möglichst wenig Geld auszugeben, aber dabei niemanden anzuschnorren, den ich kenne.
Los gings schon Freitag morgen im Zug, wo ich gleich in Gießen eine 6köpfige Frauen-Kegel(?)-Gruppe kennenlernte, die mir erstmal einen Kir Royal in die Hand drückten.
Zwischen Frankfurt und Würzburg gesellte sich der Chef eines 66 Mann starken ("und ALLES JUNGGESELLEN") Fußballvereins - RUDI - zu mir, der mich so sympathisch fand, dass ich mir bei seinen Jungs ein Bier holen durfte.
Mit Hilfe von zwei Schwulen, die zwischen Würzburg und Treuchtlingen ein paar Jungs zum Gentlemantum aufforderten, kam ich an mein zweites Bier.
Der Kaffee-und Snack-Mensch im Zug hatte, nach eigener Aussage, schon so viel verschenkt, dass ich nun auch bei ihm mein Glück versuchte.
- Schenkst Du mir einen halben Kaffee??
- Öhm... Moment... Alsoooo....
- Naja, wenn nich is auch nich schlimm.
- Na, nen halben Cappuccino kann ich Dir schenken.
- Auch super!
- Ach, hier hast Du nen ganzen!

Nachdem wir am nächsten Tag so etwa um 12 auf der Wiesn (die gar keine Wiese ist! BETRUG! nur Beton!) angekommen waren und die Jungs sich angestellt hatten, um einen Platz im Zelt zu bekommen, war ich in den folgenden 3 Stunden die einzige von uns, die Spaß hatte.
Danach war ich betrunken, hatte fast ein ganzes halbes Hendl im Bauch und keinen Cent dafür ausgegeben. Jippie.
Schuld waren vor allem ein paar - außerordentlich nette - Betrunkene Milaner (?)... Milanesen (?)... Italiener eben, mit denen ich mich sogar dazu hinreißen ließ, auf die Bank zu steigen und ÖÖÖH zu rufen. SPAAAß!!!

Auf dem Heimweg bin ich noch in ne Pfütze gefallen, die ich zu verlockend fand um nicht reinzuspringen. Sie hats mir mit nem nassen Arsch gedankt. Aber selbst das fand ich noch zum Schreien komisch.

Trotz allem: Wie gut, dass ich wieder zu Hause bin.

I missed my Mister so. (Dresden Dolls)