Sonntag, Januar 29, 2006




Let's not waste time.

Dienstag, Januar 10, 2006

Und...

Hauptsache
man macht sich immer klar
egal was passiert ist
und was passiert
und was passieren wird
irgendwann
hört es auf, wehzutun.
Man vergisst sogar irgendwann die
all that could have beens.

(außer man ist Fry's Hund, dann kann man lange warten)

Fütter mein EGO!

Mein Gejammer pisst mich an.
Unzufrieden mit meiner Unzufriedenheit kommt ich kein Stück weiter.
Also:
Arsch zusammenkneifen.
Was ändern oder durch (oder und).
Unausgereifte Weltverbesserungspläne in meinem Kopf.
Lohnt es sich vielleicht eher, erstmal mich / mein Leben zu verbessern?
Was solls!
Aufgepasst...

ich bin 6 meter groß und alles ist wichtig
ich bin 9 meter groß und alles ist MEHR als wichtig
ich bin 12 meter groß und alles ist UNVORSTELLBAR
ich bin das GANZE chinesische volk
und yü-gung kann berge versetzen
(blixa bargeld)

Größenwahn ahoi!
Eigentlich bin ich ja doch eine von den Guten.

Samstag, Januar 07, 2006

Und das zehnte Wunder zieht an dir vorbei
Du betest, dass es stehen bleibt
zählst bis drei
Und es geht vorbei
es geht vorbei

Die Zeit heilt alle Wunder
Wenn du sie gut verschnürst
Bind nur die Stelle gut ab
bis du es gar nicht mehr spürst

Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren

nur noch Narben da wo Wunder waren

(Wir sind Helden)

Montag, Januar 02, 2006

no more bad habits

Eigentlich kann ich gute Vorsätze nicht ausstehen, aber es hat sich gezeigt, dass man sie - wenn man sie schon nicht einhält - wenigstens hinterher dazu benutzen kann, um sich noch schlechter zu fühlen, als man sich sowieso schon fühlt, weil man
a) etwas gemacht hat, was man eigentlich nicht machen wollte und
b) nicht einmal mehr so tun kann, als wäre es einem gar nicht so wichtig gewesen, ob mans macht oder nicht.
Deshalb hier meine beiden GUTEN Vorsätze für das eben begonnene Jahr und mein weiteres Leben:

1) Stop bleeding.
Weil man hinterher (oder währenddessen schon) ja sowieso nur feststellt, dass es eigentlich nichts gebracht hat und man außerdem noch die Arbeit hat, die Sauerei zu beseitigen.

2) Nicht um 2. Plätze kämpfen.
Weil es einem als Nummer 2 auch nicht gerade viel besser geht als als Nummer 26894715 und man ständig mit dem Gedanken leben muss, sein Herz EIGENTLICH selber festhalten zu müssen... und der Frage, ob man fester hätte zudrücken sollen, als klar war, dass das Herz allein nicht rational genug zum Überleben ist.
(aber an allen Prinzipien festhalten, wenn ein erster Platz drin ist -
und für immer Idealist bleiben)

Samstag, Dezember 31, 2005

Absturz, der

Kurzweiliges und kostengünstiges Abendvergnügen für eine Person, das allerdings meist weniger angenehme Begleiterscheinungen (wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, den sogenannten Nachdurst und bei korrekter Ausführung auch Narben) nach sich zieht.

4 Anrufe später...

... und ich würde mich schon wieder gerne auflösen. In Luft oder Säure.
Wenn ich nicht immer für den Moment leben würde, hätte ichs schon lange aufgegeben, mein Leben ohne Aussicht auf Ankommen, - aber auch der Moment hält mich grade wirklich nicht.

Glaubst du an den Himmel? -
Wieso glauben? Den kann man doch da oben sehen mit den Wolken...
(Spar)

Und hinterher macht man sich glauben, dass das, was kam, die beste aller Möglichkeiten war.

Get me away from here, I'm dying....
(Belle&Sebastian)

ich will nicht mehr kämpfen
ich bin so müde
und mein herz tut so weh

Mittwoch, Dezember 28, 2005

Top 1: I survived Weihnachten 2005

3 Tage vorher schon den Tränen chronisch nahe, musikalische Endlosschleifen, knapp mehreren psychotischen Schüben von der Schippe gesprungen - Weihlancholie wie ich sie kenne.
Wie üblich auch hat Heiligspätabend im Busters mich rausgerissen,
danke Menschen,
danke 90er-Jahre-Progressive-Trance-House,
danke für den Ouzo, Mama,
danke fürs Vordrängeln, Alina,
danke für das Angebot, mich zu retten, wenn alles schlimmer kommt.

Gott sei Dank hat die Völlerei jetzt ein Ende und ich kann mich wieder auf meinen leeren Magen konzentrieren... und DENKEN... und nicht immer nur verdauen.


Top 2: mein Bauchgehirn...

...kennt nur ein Thema.
Und drumrum ein ganz großes
ich wollte die Augen aufmachen
mit einem Fragezeichen:
hab ich sie fester zugemacht
und mein Kopfgehirn mag ich grad gar nicht benutzen
denn das hat zumindest EIN Auge auf
und damit starrt es mich böse an.

QUOD ME NUTRIT ME DESTRUIT

Sonntag, Dezember 18, 2005

Word of the moment:

know-nothingism

ich HASSE...

... WEIHNACHTEN!
Und ich hasse BLABLA.
Und bin mit beidem grade massiv konfrontiert.
Weihnachtschrecken kommt grade in Form von "wir wollen doch morgen wichteln" in Kombination mit "oh, ich hab kein Geschenk und heute is Sonntag"
-- hab ich schon erwähnt, dass ich der wahrscheinlich schlechteste Weihnachtsgeschenkeschenker der Welt bin... und dass mich diese Tatsache auch immer wieder an meinen Qualitäten als Freund zweifeln lässt?! --
Hinzu kommt, dass meine Weihnachtsgeschenkkaufaktionen noch weiter in Richtung Heligabend verschoben werden mussten, da ich mich momentan durch Wellman's "Before Three" arbeiten muss. Simple Desire vs. Belief-Desire Psychology. Ein typischer ich-bin-ein-Ami-also-ist-es-meine-Pflicht-einen-Sachverhalt-der-auf-einer-Seite-abgehandelt-werden-könnte-auf-40-Seiten-auszudehnen-Text. 5 Dollar in die Bla-Bla-Kasse!!
Kann bitte einmal einer der Welt mitteilen, dass viel schreiben und rumerklären nicht viel wissen bedeutet??? Oder bin ich hängengeblieben auf der Fehlannahme, dass die Kunst darin liegt, mit wenigen einfachen Worten möglichst viel zu sagen??

Fast EGAL um was es geht, ich bin - grade jedenfalls - DAGEGEN.
Weihnachten, Studiengebühren, Blabla, Socken mit Loch, Sklavenhaltung, die Welt.

... nur für FESTHALTEN bin ich nach wie vor.

Frohen 4. Advent!

Samstag, Dezember 10, 2005

Aufatmen.

1) Endlich ist mein elektronischer Freund wieder an meiner Seite.
2) Ich habe Plätzchen entdeckt, die ich backen kann (weil man sie nicht backen muss) und habe damit zum ersten Mal eine Vorweihnachtsbeschäftigung gefunden, die wenigstens annähernd besinnlich ist:
Klebteig ausrollen, Klebsterne ausstechen, Klebsterne aufs Blech kleben, Klebpapp draufschmieren.... trocknen lassen... fertig. SEHR besinnlich. Ein Hoch auf die Zimtsterne.
3) Familiäre Situation weitgehend entspannt.

--> Jenny weitgehend entspannt. Weihnachten kann kommen.
----> Geschenke hab ich natürlich trotzdem noch nicht.

Mittwoch, Oktober 26, 2005

Triviales Wissen I

Eine der 10 (Obacht! nicht 7!) Plagen hatte tatsächlich etwas mit Fröschen zu tun:

Plage 2:
Da sprach der HERR zu Mose: Geh hin zum Pharao und sage zu ihm: So spricht der HERR: Laß mein Volk ziehen, daß es mir diene! Wenn du dich aber weigerst, siehe, so will ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen plagen, daß der Nil von Fröschen wimmeln soll. Die sollen heraufkriechen und in dein Haus kommen, in deine Schlafkammer, auf dein Bett, auch in die Häuser deiner Großen und deines Volks, in deine Backöfen und in deine Backtröge; ja, die Frösche sollen auf dich selbst und auf dein Volk und auf alle deine Großen kriechen. Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deine Hand aus mit deinem Stabe über die Ströme, Kanäle und Sümpfe und laß Frösche über Ägyptenland kommen. Und Aaron reckte seine Hand aus über die Wasser in Ägypten, und es kamen Frösche herauf,
(kein Krötenregen.)
so daß Ägyptenland bedeckt wurde. Da taten die Zauberer ebenso mit ihren Künsten und ließen Frösche über Ägyptenland kommen.

Die anderen 9:
1. Verwandlung aller Gewässer in Blut
3. Stechmücken
4. Stechfliegen
5. Viehpest
6. Blattern
7. Hagel
8. Heuschrecken
9. Finsternis
10. Tötung der Erstgeburt

Schön, dass wir drüber gesprochen haben :)

Sonntag, Oktober 23, 2005

Nicht gerade der Jackpot.

Wie sie dasitzt, mit angezogenen Beinen.
Schlimmer:
Wie sie vorm Spiegel steht, nackt - oder fast,
und man ihr von der Stirn ablesen kann, was sie denkt.
Und wie sie es manchmal sogar ausspricht.
Damit ihr Spiegelbild es nicht vergisst.
Wie klein sie sich machen kann,
Embryo mit riesigem Gehirn.
Wie ihre Gefühlswelt hängengeblieben ist, irgendwo auf dem Stand einer Dreijährigen.
Wie sie nie drüber wegkommt, zu denken, dass Abwesenheit das Gegenteil von Liebe sein muss.
Wie sie sich gegen sich sträubt.
Wie sie sein will - der Topf voll Gold am Ende des Regenbogens,
wie sie ist - nicht grade der Jackpot.
Wie sie solange den Aufstand probt,
ohne aufzustehn,
bis keiner sie mehr ernst nimmt.
Wie träge sie ist in den Minuten zwischen den Stunden, den Stunden zwischen den Tagen,
wie sie alles an sich vorbeigehn lässt.
Wie sie sich in den Mittelpunkt drängt.
Wie sie sich inszeniert.
Wie sie ein Trauerspiel aus sich macht, oder eine lächerliche Tragödie,
oder ein Musical von Andrew Lloyd Webber.
Kitsch.
Wie wenig sie sich kennt.
Wie sie über sich nachdenkt, wie sie sich beobachtet, im Spiegel, im Kopf,
wie sie denkt,

wenn ich mich kennenlernen würde,
ich würde denken... was für ein furchtbarer Mensch!
Oder zumindest... nicht grade der Jackpot.



Talked so much
I bored myself to death
and the more I talk
the more I turn into a vegetable
GOD I'm SUCH a FOOL. -dEUS-

Samstag, Oktober 22, 2005

ICH HAB DAS GEFÜHL ES PASSIERT EINFACH
NIIIIIICHTS!!!
langweiliglangweiliglangweiliglangweiliglangweilig
langweiliglangweiliglangweiliglangweiliglangweiliglangweilig
langweiliglangweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweilig
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langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweilig
langweiliglangweilig
langweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweiliglangweiliglangweiliglangweilig

langweiliglangweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweiliglangweilig
langweiliglangweilig
langweiliglangweiliglangweiliglangweiliglangweiliglangweilig
Die schreckliche graue Kriechnasskälte von draußen zieht durch alle Ritzen ins Haus, ins Zimmer, ins Herz.
Am liebsten hätte ich ein heißer-Kakao-ans-Bett-Abo.
Und der Herbst hat grade erst angefangen...
bringt aber außer HIMMELGRAU auch viele kleine Schönfindsachen,
finde ich - ich finde:

10 Sekunden Sonne zwischen den Wolken.
Gelbe Blätter. Rote Blätter. Blätter.
Räucherkegelrauchbänder.
Frauenstimmen.
Unbeschreibliches.

Und Trübsinn kommt nicht von innen. Kann man sich sagen.
Dann ist er erträglich. Jahreszeitlich notwendig. Vorübergehend.
Alles halb so schlimm.

Sonntag, Oktober 16, 2005

TO LEARN:

  • alleine zu sein...
  • ohne ständig das Gefühl zu haben, dass ich mich auflöse, von innen,
  • ohne immer nur Zeit zu vertreiben und zu merken, wie sie zäh über den Tag fließt,
  • und ohne mich schlafen zu legen, um die Minuten zu verkürzen, oder die Minuten zu vergessen,
  • und ohne zu denken, dass alles ewig ist und ich ewig bin, ewig wie grade, mit dem Gefühl, dass gar keine Sekunde vergeht...
  • und ich würde gerne mich selbst mit meinen Augen anschaun, richtigrum, nicht spiegelverkehrt (weil im Spiegel alles so unwirklich wird...)
  • und sehn, dass ich da bin...
  • und mich das nicht immer fragen müssen... weil das müßig ist... wo soll ich denn auch sonst sein...
  • und nicht immer Angst haben, dass ich genau so einer Sekunde sterbe... allein... und dann auf ewig in ihr gefangen bin... weil Unendlichkeit ja vielleicht nichts ist, das fließt... sondern Stillstand...
  • weniger mit den Beinen wackeln, wenn ich an so komische Sachen denke
  • komisch, haha.
  • die Dinge nehmen, wie sie kommen
  • ohne das Gefühl zu haben, dass sie mit mir passieren, weil sie nur passieren,
  • und ich sie ändern könnte in Wirklichkeit - weil ich nicht nur Ich-Erzähler bin... sondern die Muse des Autors (wahrscheinlich Houellebecq. oder Bukowski.)
  • oder ich mir das zumindest einbilden sollte, um mir nicht ganz so ausgeliefert vorzukommen.

  • und aufhören, so mitteilungsbedürftig zu sein.
  • und so selbstverherrlichend.
  • egozentrisch? egoman? narzisstisch? histrionisch?
  • (oder was auch immer mich so nen Blödsinn auch noch in die Öffentlichkeit tragen lässt.)

Verschwende Deine Jugend!

Samstag, Oktober 15, 2005

TO DO:

  • an Gegenständen riechen
  • fast ohne Grund grinsen
  • sich im Spiegel anschauen
  • und sich schön finden
  • das selber gruselig finden -- aber auch schön
  • sich hinterm Ohr kratzen
  • das dringende Gefühl haben, sich mitteilen zu müssen
  • das teilen zu müssen
  • das Fenster aufmachen, weils schon wieder nach Rauch stinkt
  • sich schon wieder vornehmen, mit dem Rauchen aufzuhören
  • und ein bisschen das Gefühl zu haben, das schaffen zu können
  • (aber es doch nicht so richtig wollen)

  • abwarten was passiert
  • wissen, dass nicht immer alles gut wird
  • aber immer so gut wie möglich
  • und irgendwann gut genug
  • und merken, dass es besser grade gar nicht sein könnte
  • und dankbar sein
  • dass ich nicht zwischendurch mein Leben an den Nagel gehängt hab
  • (und wissen, dass ich irgendwann wieder anders denke)
  • (und das nicht so schlimm finden)
  • (weil jetzt ja jetzt ist.)

Donnerstag, Oktober 13, 2005

Die sträfliche Vernachlässigung dieses Blogs durch die Verantwortliche wird durch Nichtbeachtung der Verantwortlichen durch die Verantwortliche bestraft.

Sonst alles gut. Deshalb schreib ich wohl auch so wenig.

Gehe gleich meine Karriere als Schlagzeugerin starten.
Herrje, wenns es nicht immer am Talent scheitern würde.... wär ich wirklich vielseitig begabt ;)
An Interesse für fast alles / an fast allem mangelts jedenfalls bestimmt nicht.
Aber immer diese Sachenanfangerei. Und dann Wiederaufgeberei.
Ich wünschte ich würde endlich meine Bestimmung finden.
Irgendwas MUSS ich doch können.
Ich bin bestimmt für irgendwas geboren.
Ich wüsste so gern für WAS. :)

... Jemand ne Idee?!
Jeden dem irgendwas einfällt was ich kann, werd ich in einem meiner nächsten Posts mit den wildesten Bauchpinseleien bedenken -- wie gut das tut, in der Öffentlichkeit meines Blogs als unglaublich toller Mensch dargestellt zu werden!!

Montag, Oktober 10, 2005

kommunikative Anorexie.

Party gut bis 3.
danach sehr anstrengend.
alle betrunken.
letzte Gäste um 10 gegangen.
Feuerlöscher geklaut.
gehörte dem Vermieter.
habe fast ne Schlägerei verursacht.

Freitag, Oktober 07, 2005

Jahuuu,
ich kann es kaum glauben,
nach Jahren des Zögerns brachte ich es gestern hinter / durch / über mich:
meine Poetry-Slam-Premiere!
Das grandioseste an mir war mein Outfit,
dresdendollsiger wäre es kaum gegangen,
schwere Stiefel, Ringelkniestrümpfe, Netzstrümpfe, weißer Rock, schwarzweißes Unterhemdoberteil, schulterfreier Pulli, weißes Gesicht, dunkelrote Lippen, Seitenscheitel.... und das BESTE:
ein Zylinder.
GANZ großes Kino.
Nur einen Text vorgelesen (mehr Vorlesetexte hab ich ja auch nicht), laut aufgestoßen, 37Punkte, was will man mehr.

Slammer kriegen Freibier.
Und der Gewinner bekam einen (original Gipsabdruck von Lars') Arsch-mit-Ohren-Wanderpokal. Beautiful.

Morgen große WG-Party,
Jenny fürchtet sich ein bisschen,
wird wohl SEHR voll, SEHR laut, SEHR lang,
wenns nicht bei mir zu Hause wär, würd ich nicht hingehn.

Mittwoch, Oktober 05, 2005

Que cherchez-vous?
Fragen schweben immer im Weltraum des Gehirns umher,
doch plötzlich wird eine davon von einem Pfeil getroffen, den jemand oder etwas abgeschossen hat.
Sie stürzt einem ins Herz hinunter und bleibt dort liegen.
Und Du siehst Dich genötigt, Dich über sie zu bewegen,
siehst, dass sie atmet,
dass sie etwas von Dir will.

Göran Tunström "Der Mondtrinker"

Montag, Oktober 03, 2005

missed me.

missed me missed me
now you've got to kiss me
if you kiss me
mister
i might tell my sister
if i tell her
mister
she might tell my mother
and my mother
mister
she might tell my father
and my father
mister
he won't be too happy
and he'll have his lawyer
come up from the city and arrest you
mister
so i wouldn't miss me if you get me
mister
see?

missed me missed me
now you've got to kiss me
if you kiss me
mister
you must think im pretty
if you think so
mister
you must want to fuck me
if you fuck me
mister
it must mean you love me
if you love me
mister
you would never leave me
it's as simple as can be!

missed me missed me
now you've got to kiss me
if you miss me
mister
why do you keep leaving
if you trick me
mister
i will make you suffer
and they'll get you
mister
put you in the slammer and forget you
mister
then you'll miss me, won't you?!
won't you miss me
won't you miss me
WON'T YOU MISS ME?!

missed me missed me
now you've got to kiss me
if you kiss me
mister
take responsibility
i'm fragile
mister
just like any girl would be
and so misunderstood (so treat me delicately!)

missed me missed me
now you've gone and done it
hope you're happy
in the county penitentiary
it serves you right
for kissing little girls
but i will visit
if you miss me
SAY YOU MISS ME!!!

how's the food they feed you??
do you miss me
will you
kiss me through the window?
do you MISS ME?
MISS ME??!!
will they ever let you go???

i miss my mister so!!!!
Dresden Dolls
Guter Vorsatz No. 1:
weniger Dresden Dolls hören.

Sonntag, Oktober 02, 2005

Back in Plastic

WAS für ein Wochenende!
Ich schätze... ich hab wirklich ein manische Phase.

So you don't wanna hear about my good day?
... God, it's been a lovely day
Everything's been going my way
I took out the trash today
And I'm on FIRE (Dresden Dolls)

Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, auf dem Oktoberfest (ICH! OKTOBERFEST!) möglichst wenig Geld auszugeben, aber dabei niemanden anzuschnorren, den ich kenne.
Los gings schon Freitag morgen im Zug, wo ich gleich in Gießen eine 6köpfige Frauen-Kegel(?)-Gruppe kennenlernte, die mir erstmal einen Kir Royal in die Hand drückten.
Zwischen Frankfurt und Würzburg gesellte sich der Chef eines 66 Mann starken ("und ALLES JUNGGESELLEN") Fußballvereins - RUDI - zu mir, der mich so sympathisch fand, dass ich mir bei seinen Jungs ein Bier holen durfte.
Mit Hilfe von zwei Schwulen, die zwischen Würzburg und Treuchtlingen ein paar Jungs zum Gentlemantum aufforderten, kam ich an mein zweites Bier.
Der Kaffee-und Snack-Mensch im Zug hatte, nach eigener Aussage, schon so viel verschenkt, dass ich nun auch bei ihm mein Glück versuchte.
- Schenkst Du mir einen halben Kaffee??
- Öhm... Moment... Alsoooo....
- Naja, wenn nich is auch nich schlimm.
- Na, nen halben Cappuccino kann ich Dir schenken.
- Auch super!
- Ach, hier hast Du nen ganzen!

Nachdem wir am nächsten Tag so etwa um 12 auf der Wiesn (die gar keine Wiese ist! BETRUG! nur Beton!) angekommen waren und die Jungs sich angestellt hatten, um einen Platz im Zelt zu bekommen, war ich in den folgenden 3 Stunden die einzige von uns, die Spaß hatte.
Danach war ich betrunken, hatte fast ein ganzes halbes Hendl im Bauch und keinen Cent dafür ausgegeben. Jippie.
Schuld waren vor allem ein paar - außerordentlich nette - Betrunkene Milaner (?)... Milanesen (?)... Italiener eben, mit denen ich mich sogar dazu hinreißen ließ, auf die Bank zu steigen und ÖÖÖH zu rufen. SPAAAß!!!

Auf dem Heimweg bin ich noch in ne Pfütze gefallen, die ich zu verlockend fand um nicht reinzuspringen. Sie hats mir mit nem nassen Arsch gedankt. Aber selbst das fand ich noch zum Schreien komisch.

Trotz allem: Wie gut, dass ich wieder zu Hause bin.

I missed my Mister so. (Dresden Dolls)

Donnerstag, September 29, 2005

Gut, dass ich heute Besuch von meinem Gehirn hatte.
Sonst hätte ich glatt vergessen, dass ich heute zur Nachhilfe muss...
Mein Gehirn ist übrigens die Claudi.
Sehr praktisch und auch als Nachschlagewerk zu verwenden.
- Hier Claudi, wie viel Jahre issen das her, dass wir da einmal in der Stadt, weißt Du noch, als wir die eine CD...
- Ei, das war am 03.09.2002! Und da haben wir danach auch noch....

Jedenfalls dachte ICH mit keiner Gehirnwindung dran, dass ich ja heute nochmal aus dem Haus muss, bis die Claudi mich fragte....
Wann müssen wir denn fahren?
HÄÄÄ??? WIIIIR???
Ja, ich hab mich auch schon gewundert, dass Du mitgeraucht hast.

Jippie.
Jeder braucht ein Gehirn, aber besser sind zwei.

Mittwoch, September 28, 2005

MEIN KOPF IST EIN LABYRINTH
MEIN LEBEN IST EIN MINENFELD Blixa Bargeld

Aber ich schlängel mich grad so durch und beweg mich irgendwo im Bereich von
Das Beste was mir überhaupt passieren konnte
und
WORST CASE SCENARIO.
Eins von beidem wirds wohl werden, dazwischen NICHTS,
mal sehn auf welche der Minen ich trete.

I LOVE DRAMA.

Nagel mein Herz ans Fensterkreuz,
seil dich an meinem/n Sehnen ab
- oder stürze ab -

auch Blixa Bargeld

Dienstag, September 27, 2005

I am the Girl Anachronism!

Früh aufstehn ist genau das richtige für Prinzessinnen. Auch wenn sie sich danach nochmal hinlegen müssen.
Aber ich hab erledigt was zu erledigen war, war sogar bei Mr. eigentlich-sag-ich-allen-direkt-ab...-aber-ich-hab-Bock-mit-euch-zu-arbeiten Reuter.
Er allerdings nicht.
Langsam werd ich ein bisschen hibbelig die Semesterarbeit betreffend, wir haben nicht mal ein Thema, aber den Anspruch, gleich das ganze Erstie-Material abzuschöpfen.
HEY MISTER, wie soll das gehn?
KID! Was machen wir denn jetzt bloß???

Und nochmal als Nachtrag zum letzten Post...

And you can tell by the
red in my eyes
and the bruises on my thighs,
and the knots in my hair
and the bathtub full of flies,
that I'm not right now at all,
there I go again,
pretending that I'll fall
don't call the doctors,
cause they've seen it all before,
they'll say:
"Just let her crash and burn, she'll learn
the attention just encourages her."
Dresden Dolls
Aber jetzt echt: bin ok. nur halt wie immer ein bisschen verrückt.

Sonntag, September 25, 2005

Packing for the Crash

Da macht sich so ein ungutes Gefühl in meinem Bauch breit.
Ich weiß wie's ausgeht... HAHA.
Und ich mach mich schon mal bereit für die nächste depressive Episode, man muss ja schließlich auf alles vorbereitet sein.
Du bist selbst schuld.
Weiß ich ja.
Was lässt Du Dich auch immer wieder drauf ein.
WAS STEIGERST DU DICH AUCH IMMER SO REIN?!
KUH!

You know the ending.
No happy endings.
Da stürz ich mich doch immer wieder in Sachen, von denen ich gleich im Vorfeld weiß, dass sie mich kaputtmachen werden. Und ich stell mich blind. Und ich lass mich fallen.
Und Du fällst TIEF.
Und immer TIEFER.
Und im Prinzip ist klar, was kommt. Ich werd mich einschließen und verschließen und hinterher sagen, ich hätte was über die Welt gelernt. Und ich werd wieder weinen, einfach nur um mich und meine Tränen.
Und Du wirst Dich mit Deinem Scheiß ins rechte Licht rücken, nur damit alle sagen:
Die ÄRMSTE.
Bis sie irgendwann merken
oder glauben zu merken
THE ATTENTION JUST ENCOURAGES HER.
Und dann schaun sie weg,
weil sie sowieso nichts tun können,
weil sie nicht merken, was sie tun, weil ich nicht zeigen kann, dass ich sie brauche,
weil Du ein Stück Scheiße bist und keine Aufmerksamkeit verdienst.
Schon gar nicht, wenn Du sie erzwingen musst.
Ich schließ mich ein. Ich lass meine Tränen...
Dein verficktes Selbstmitleid!

Ok, ich lass es sein.




Samstag, September 24, 2005

Ich bin gekommen, um uns zu demontieren.

Bin ich ein Fluch?

So manches Mal scheint der Gedanke allzu wahr, dass ich ausschließlich Unglück und Verwirrung stifte, auf lange Sicht gesehn.
Ja gut, ich bin STRANGE und bin es gerne... Aber das Gefühl, damit bei Anderen auch nur annähernd das gleiche Chaos zu stiften, wie es in meinem Kopf herrscht, das nagt schon ziemlich an mir.

Entschuldigung, das wollte ich nicht.
Elefant im Porzellanladen.
KUH.

Throwing Myself

Zeitvertreib wird dieses Wochenende bei mir groß geschrieben.

Nachdem sich meine momentane Lieblingsbeschäftigung vorübergehend aus dem Staub gemacht hat, schlag ich den Tag mit Hörspielen tot und sträube mich noch, die Küche und mein Zimmer zu putzen...
Aber früher oder später wirds - wohl heute noch, da ich festgestellt habe, dass mein geplantes Abend-Abenteuer alleine ins Kino (weil ich das noch nie gemacht hab) zu... (haha) teuer ist - unvermeidlich sein. Die Zuckerschicht auf meinem Fußboden lässt sich nämlich doch nicht wie geplant durch auf Socken drüberrutschen beseitigen - zu schade.

Vorhin mit Christian in der Stadt (ausnahmsweise) nicht angestresst, im Gegenteil, sehr angenehm, er macht mir den Eindruck, als könnte er tatsächlich ein wenig christianeigene Kraft mobilisieren und sich vielleicht sogar einer Eigen-Arschtritt-Therapie unterziehen.

Entgegen meiner überaus misslichen finanziellen Lage hab ich mir heute mal selbst Blumen geschenkt. Auch schön.

Es ist zwar erst 18Uhr, aber ich denke ich kann schonmal vorausgreifend sagen ALLES IN ALLEM SCHÖNER TAG, ich fühl mich gut...

...bis auf
(danke fürs Formulieren, Trent)
they'll keep waiting
and picking
and picking
Gehirnkrampf all around "ich weiß schon wie's ausgeht und es gefällt mir nicht" auf der einen und "Gedanken machen können Sie sich immer noch wenns Sie's haben" (was nach einem sehr weisen Rat klingt, der eigentlich für den Christian gedacht war, aber auch für mich in meiner Situation schwer umsetzbar scheint) auf der anderen Seite.

Freitag, September 23, 2005

Ich bin im Verzug,

...ich weiß.
Der ausführliche Holland-Reisebericht muss leider auf Grund von drogeninduzierten Erinnerungsschwächen ausbleiben,
nur so viel:

3 Tage lang fühlte ich mich, mit einigen Ausnahmen, als würden mich alle Holländer für vollkommen bescheuert halten, jaja, die Kifftouristen, dabei wäre ein bisschen Mitleid eher angebracht!
Eine dieser Ausnahmen war allerdings tatsächlich so schön, dass ich fast dachte ich müsste gleich dringend vor Schönheit sterben.
Grade hatten wir uns drauf geeinigt, dass Delft ohne Übertreibung die schönste Stadt ist, in der wir 4 je waren (wie SELTEN Claudi und ich uns bei sowas einig sind!), Christian und ich hatten beschlossen, uns in der -bereits erwähnten -Doelenstraat ein HäusCHEN zu kaufen (die wirklich WINZIG sind! und jeder kann ins Wohnzimmer schauen!), und da zeigt uns Delft doch glatt
- es kann noch viel schöner! -
Sonne auf grünen Grachten, kitzelt in der Nase, und plötzlich - Musik.
Sitzen da tatsächlich ein paar Opas auf der Straße und spielen Akkordeon.
Herrlich!
Aaach und die lächelnden holländischen Familien... aus den kleinen Häuschen...

Unglücklicherweise musste ich meine Abmachung mit mir selbst einhalten und - da die Biene-Maja-Koalition nicht zu Stande kam - dann doch wieder nach Hause.

Nix mitgenommen, nicht angehalten worden. So ein Ärger.
Ich finde zur Belohnung dafür, dass wir so brav und gesetzestreu sind, hätte man uns wenigstens ein bisschen polizeiliche Autorität spüren lassen können :)
I remember it well
The first time that I saw
Your head around the door
Cause mine stopped working
I remember it well
There was wet in your hair
I was stood in stare
And time stopped moving

Want you here tonight
Want you here
Cause I can't believe what I found
Want you here tonight
Want you here
Nothing is taking me
down,
down,
down...

I remember it well
Taxied out of a storm
To watch you perform
And my ships were sailing
I remember it well
I was stood in your line
And your mouth,
your mouth,
your mind...

Want you here tonight
Want you here
Cause I can't believe what I found
Want you here tonight
Want you here
Nothing is taking me
down,
down,
down...
Except you my love...
Except you my love...

Come all ye lost
Dive into moss
I hope
that my sanity covers the cost
To remove
the stain of my love
Of paper machée
Come all ye reborn
Blow off my horn
I'm driving real hard
This is love, this is porn
God will forgive me
But I,
I whip myself with scorn,
scorn

I wanna hear
what you have to say about me
Hear
if you're gonna live without me
I wanna hear
what you want
I remember december

And I wanna hear
what you have to say about me
Hear
if you're gonna live without me
I wanna hear
what you want
What the hell do you want?

Damien Rice

Dienstag, September 20, 2005

Montag, September 19, 2005

Wer mir etwas Gutes tun möchte schenkt mir bitte ein Haus in der Doelenstraat in Delft!

Donnerstag, September 15, 2005

[mood: distracted]

Unerklärliche Unerklärlichkeiten.
Ich versuch alles zu verstehn, Beccy lieferte mir auch einen ganz plausiblen Erklärungsansatz, trotzdem bin ich einfach ECHT verwirrt,
- Ich hab Dir einen Kuchen gebacken, aber es sind Nägel drin.
Tut mir furchtbar leid, ist auch nichts persönliches... sind einfach reingefallen.
Deswegen kann ich ihn Dir leider auch nicht geben. -
- Hey, kein Ding, ich bin SO froh, dass es Kuchen gibt (und dass DU ihn gebacken hast), ich ess einfach um die Nägel drumrum, macht mir gar nix. -
- Nee, kann ich nicht machen. -
- ??????????? -
aber auf jeden Fall glücklich, weil es Leute gibt, denen dreckige Fingernägel nicht auffallen, wenn sie verliebt sind. Und die das auch noch erwähnen. Und es MEINE dreckigen Fingernägel sind.

15.09.2005, 21:02 Uhr «Ophelia» vor der Ostküste der USA

Ich bin Ophelia. Die der Fluß nicht behalten hat. Die Frau am Strick. Die Frau mit den aufgeschnittenen Pulsadern. Die Frau mit der Überdosis AUF DEN LIPPEN SCHNEE. Die Frau mit dem Kopf im Gasherd. Gestern habe ich aufgehört mich zu töten. Ich bin allein mit meinen Brüsten meinen Schenkeln meinem Schoß. Ich zertrümmere die Werkzeuge meiner Gefangenschaft den Stuhl den Tisch das Bett. Ich zerstöre das Schlachtfeld das mein Heim war. Ich reiße die Türen auf damit der Wind herein kann und der Schrei der Welt. Ich zerschlage das Fenster. Mit meinen blutenden Händen zerreiße ich die Fotografien der Männer die ich geliebt habe auf dem Tisch auf dem Stuhl auf dem Boden. Ich lege Feuer an mein Gefängnis. Ich werfe meine Kleider in das Feuer. Ich grabe die Uhr aus meiner Brust die mein Herz war. Ich gehe auf die Strasse gekleidet in mein Blut.
Heiner Müller ("Hamletmaschine")

I skipped the part about LOVE...

... it seemed so silly
and low.
REM

Ich MÖCHTE mir grade eigentlich wirklich keine Gedanken drüber machen, was für eine komische Angelegenheit Liebe eigentlich ist.
Schrecklich abstrakt.
Ich weiß nicht, ob ich überhaupt an Sachen glauben will, die ich weder (theoretisch) anfassen noch mir ein konkretes Bild davon machen kann oder könnte.
Eigentlich würde ich lieber an Sachen wie den Nacktmull oder ein Yxolotl denken. BeGREIFbarer.
Alleine wie merkwürdig es ist, dass zwei Menschen plötzlich gegenseitig voneinander denken, der jeweils andere wäre der Tollste überhaupt auf der Welt. Eine mit Sicherheit grandiose Fehleinschätzung und eine objektiv absolut nicht haltbare These.
Ohne jetzt sagen zu wollen, dass es keine SCHÖNE Sache ist.
Natürlich im Gegenteil.
UnFASSbar.

Mittwoch, September 14, 2005

Ich glaube so liebevoll und grundlos besorgt hat mir noch nie jemand gesagt, dass er heute abend leider nicht auf einen Tee vorbeikommt :)
Dafür freuen wir uns aber glaub ich beide ganz schön auf morgen.

Ich bin etwas besorgt wegen meines Holland-... äääh... "Urlaubs".
Musste mir Geld leihen, um das Hotel bezahlen zu können... und werd wahrscheinlich einfach NIX essen übers Wochenende. Weil ich so ARM bin! ICH ARME!

Was auch immer. Luft und Liebe reicht auch grad fast.

Dienstag, September 13, 2005

Ich könnt grad nochmal...

...das Fried-Gedicht posten. Aber ich lasses. Es sei einfach nur gesagt... jaaa.... Glück.
Oho oho. Ich glaube er findet mich wirklich auch toll. Oho oho.

Bleibt noch eins...
Körperkontakt nahe null -
entweder wir scheinen es sehr ernst zu meinen...
oder... ehm... also naja unattraktiv wird er mich wohl nicht finden. Das... entnehm ich einfach mal dem was er so sagt.

Übrigens...
Leben ist schön.
(auch wenn ich in einigen Tagen meinen neuen Job als Hustensaftabfüllerin antreten werde)


Satz des Abends...

Der merkwürdigste ist eindeutig -
"Zum zweiten und letzten Mal: Das Geschubbe bleibt sein."
Ich glaube der Musikmacher im Ule wollte damit mitteilen, dass weniger geschubst werden soll. Ich finde er sollte einfach mehr Musik machen.

Der beste Satz des Abends
vielleicht
"Sehen wir uns wieder?!"
oder
"Ich meld mich dann morgen nach der Arbeit."
oder vielleicht...
alles zwischen 9 und halb 12.
*hicks*

Montag, September 12, 2005

Wer braucht schon münzbetriebene Jungs?

I want a coin-operated boy!

Nicht zu fassen!
Bringt er mich doch jetzt tatsächlich in die furchtbare Lage IHN anrufen zu müssen.
Wissen die Männer es nicht besser, frag ich mich da immer,
und dann denk ich,
eigentlich sind die wahrscheinlich genauso wie wir Frauen und er hat nur einfach keinen Bock auf mich.
Äußerst unbefriedigende Schlussfolgerung,
aber ich denke ich bin halt dann nachher (um 7,5 Minuten nach halb 8, nicht dass es so aussieht als hätt ich mir vorgenommen bis um halb 8 zu warten - aber da versteht mich wohl nur die Judith) mal einfach ne blöde Klette, n olles Mädchen, Tussiiiiii.
Wer hat aber eigentlich überhaupt diese bekloppten ich-bin-dran-Du-bist-dran-Regeln aufgestellt? Emanze?? Trottel??? Arsch??? öööh ... Gott????
Jedenfalls kann ich ihn / sie unbekannterweise nicht leiden.

Bläh!

In wenigen Minuten beginnt nun also die kritischste, weil wahrscheinlichste, aller Ruft-er-an-ruft-er-nicht-an-Phasen.
Mir ist schlecht.
Und vor allem bin ich gelangweilt von mir selbst.
Ich bin ne Lahmtröte.
Ich nerv mich.